Podbike – Fahrrad oder Auto?

Ein weiteres Velomobil in Hübsch oder steckt doch mehr dahinter?

Ich habe das Podbike das erste mal auf Facebook gesehen und mir gedacht: „Hey, das ist doch vielleicht die Lösung innerhalb eines 15km Umkreises mobil zu sein, ohne ein Auto zu benötigen. Auch wenn das Wetter mal nicht so super ist oder man nicht so wirklich schwitzen möchte auf dem Weg zur Arbeit. Ich habe das Konzept für gut befunden und möchte euch das Podbike hier gerne ein wenig näher bringen.

 

Die Gründung

Gegründet wurde das Start-Up 2015 von Per Hassel Sørensen. Zusammen mit seiner Frau, die das Wirtschaftliche Know How mitbrachte, machten sie sich an die Arbeit und gründeten das Unternehmen Elpedal AS. Sie kümmerten sich schon früh um das weltweite Patentrecht und das Projekt wurde für staatliche Fördermaßnahmen qualifiziert.

Ich hoffe wir können schon bald die ersten Podbikes unter die Lupe nehmen!

Podbike-Urban Podbike - Fahrrad oder Auto?
Das Design

Das Design

Ich finde das Podbike mit Abstand am schönsten unter den Velomobilen, das ist aber bekanntlich Geschmackssache. Doch das Design ist auch noch praktisch!

  1. Die Kabine lässt sich elektrisch anheben sodass man sich beim Einstieg und Ausstieg nicht verrenken muss.
  2. Das ganze Podbike lässt sich auf die Hinterkante stellen. So findet man wirklich immer einen Parkplatz im Stadtverkehr.
  3. Das ganze ist natürlich Wasserdicht und Windgeschützt.
  4. Außerdem soll es einen relativ guten Kollisionschutz bieten
  5. Die Luft für den oder die Fahrer wird gefiltert
  6. Man kann sogar noch ein Kind (bis ca. 6 Jahre) mitnehmen, oder seinen Einkauf verstauen.
  7. Die Maße sind 2300 mm lang, 799 mm breit und 1100 mm hoch
  8. Das Gewicht beläuft sich auf ca. 60kg
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Ein und Ausstieg

 

Der Antrieb

Der Antrieb ähnelt dem eines Twikes. Das bedeutet wenn man tritt, wird diese Kraft direkt an ein Generator weitergeleitet. Dieser lädt eine Batterie auf, die wiederum einen Elektromotor versorgt. Anders als beim Twike muss man bei dem Podbike treten um vorwärts zu kommen. Durch eine Sensoreinheit wird die Intensität der Pedal Bewegung gemessen und dadurch die Geschwindigkeit reguliert. Der Antrieb kommt ohne Kette aus!

Die Reichweite beträgt in der Basic Ausführung um die 60km. Jedoch soll es sehr einfach sein mehrer Batterie Packs zusammen zu schließen und man bekommt so eine Reichweite bis zu 180km!

Das Podbike soll es wohl in 2 Varianten geben.

  1. Variante bis 25 kmh
  2. Variante bis 60 kmh

Durch das Schmale Design gilt das Podbike noch als Fahrrad und man darf es dadurch auch auf dem Fahrradweg fahren. Aber natürlich nur in der 25kmh Variante.

 

Hier noch ein kleines Video:

Weitere Interessante Daten:

  • Zwei Nabenmotoren, eine in jedem Hinterrad, ist der einzige Antrieb
  • Ein kompakter Generator, der durch Pedale angetrieben wird, liefert die menschliche Energiezufuhr
  • Der Akkupack wurde speziell auf das Nordische Klima angepasst.
  • Hydro-pneumatische Hinterradaufhängung mit optimalem Fahrkomfort
  • Schutzzonen zum Aufnehmen und Verteilen von Stoßenergie bei Kollision
  • Chassis aus thermoplastischem und Rahmen aus Aluminium-Sandwich ist stark und leicht und kann vollständig recycelt werden
  • Erweiterte elektronische Peripheriegeräte für mehr Sicherheit und zukünftige Möglichkeiten
  • geringer Luftwiderstand als ein Rennrad
  • einfache Endmontage durch den Endnutzer zuhause

 

Verfügbarkeit und Preise:

Das Podbike soll zum Start im Jahre 2018 rund 5350€ kosten. Ich finde der Preis ist für das Angebotene angemessen. Natürlich wird sich erst in Zukunft zeigen, ob es halten kann was es verspricht.

 

Fazit:

In der nahen Zukunft ist es wichtig neue Mobilitäts Möglichkeiten zu erfinden und zu entdecken. Da macht meiner Meinung nach das Podbike einen großen Schritt nach vorne. Auch wenn sich Velomobile bisher nicht durchsetzen konnten, so habe ich das Gefühl, dass es im Moment vielleicht doch mehr Interesse daran geben könnte als es in der Vergangenheit der Fall war. Außerdem finde ich das Design sehr viel ansprechender als bei den restlichen Velomobilen, die im Moment auf dem Markt sind und noch mehr kosten als das Podbike.

Mein Interesse hat es geweckt und ich werde die Entwicklung des Podbikes auf jeden Fall weiter verfolgen.

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Quellen: Offizielle Seite u. pedelec-elektro-fahrrad.de

 

 

 

5 Gedanken zu “Podbike – Fahrrad oder Auto?”

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