Griechenland – Teil 1

Griechenland – Schon viel davon gehört. Gerade in der Zeit vor der Abfahrt wurde es einem doch ein wenig mulmig zu Mute, wenn man daran dachte, dass man ja bald durch Griechenland fahren wird.

 

Der größte Feind der heutigen Menschheit um glücklich zu leben  -Die Medien-

 

Seid mal ehrlich, wie oft seid Ihr motiviert, enthusiastisch oder super glücklich wenn ihr die Nachrichten anschaut? Ich nehme an, eher selten.

So ging es auch mir, als ich die Nachrichten schaute und sah, was angeblich in Griechenland abgeht. Zum Beispiel Demonstrationen, von denen man Abstand halten sollte.

In mir hat es sich bis zu dem Zeitpunkt der Einreise verankert, dass deutsche Staatsbürger bei den Griechen im Moment nicht sehr willkommen sind.

-Schwachsinn!-

 

Die erste halbe Stunde in Griechenland

 

An der Grenze war nicht sehr viel los, sodass wir ziemlich zügig in das neue Land kamen. Wir rollten schon relativ früh über die Grenze und wollten daher noch kein “Ritual nach der Grenze Bier” trinken und gönnten uns einen Caffe. Da wir an noch keinem Geldautomaten vorbei kamen, hatten wir nurnoch 3€ in der Tasche. Traf sich also gut, dass der Cappuccino nur jeweils nur 1,50€ kostete. Wir fragten, ob es denn einen Geldautomaten in dem Dorf geben würde und uns wurde gesagt, dass wir noch ein paar Kilometer in die nächste Stadt fahren müssten. Wir kamen ein wenig ins Gespräch, wir erzählten von unserer Tour und dem Projket “Social Cycling”. Sie waren fasziniert! Patrick ging zum Wirt um die 3€ zu zahlen, ich hing noch an meinem Smartphone, wie es in Caffe’s in denen es Wlan gibt die Regel ist, da wir in kürzester Zeit jeden unserer liebenden zu genüge benachrichtigen wollen. Als er vom zahlen kam, signalisierte sein breites Lächeln etwas Gutes! Ich dachte mir, dass er nichts hat zahlen müssen, was auch auch stimmte. Dazu gab es jedoch noch eine hausgemachte Pizza! Wie so oft auf dieser Reise, waren wir einfach mal wieder Baff und genossen die Gastfreundschaft.

 

Kein Bier vor Vier

 

Okay, was ist aber wenn man zum Mittagessen voll Lust hat, ein Bier zu trinken und es noch nicht 16 Uhr ist? Naja, dann trinkste eben eins um eins!

So auch wir. Das “Ritual nach der Grenze Bier” gab’s in einer Imbiss-Bude am Straßenrand, da es anfing zu regnen und wir einen Unterschlupf suchten. Wir nahmen uns also ein Bier aus dem Kühlschrank, setzten uns auf Hocker an einem Stehtisch und genossen unser Bier. Dazu gab es leckere Pommes und mit Käse überbackenen Broten aufs Haus! -Schöne Welt!-

 

“Ihr seid durch Albanien gefahren und habt es überlebt?”

 

Ja, diesen Satz haben wir uns anhören müssen. Wer den Blogeintrag über Albanien gelesen hat, weiß wie unsere Antwort darauf lautete.

Wieso sollten wir in einem so schönen und herzlichen Land wie Albanien nicht überleben?“

Wir fanden es sehr schade wie die Menschen in Griechenland über Ihr Nachbarland denken, doch nicht alle Griechen dachten logischerweise schlecht über Albanien. Wir wurden auch oft gefragt, was wir von der politischen Lage halten würden. Bei dem Thema fanden wir es schwer die richtigen Worte zu finden,winkten daher ab und sagten, dass wir an der politischen Lage nicht sehr viel Interesse hätten.

Das erste mal surfen in meinem Leben

 

Es ging damit los, dass wir Surfer nahe Preveza im Wasser gesehen haben. Patrick war ganz außer sich und suchte ab jetzt jede freie Minute nach Surfspots und Surfschulen, wo man sich Boards ausleihen könnte. Schließlich war die Suche erfolgreich und er fand die Surfschule “KaloSurf” auf Kreta. Wir kontaktierten die Schule und waren überrascht, dass die Betreiber, Andi und Julia, deutsch konnten. Wie sich heraus stellte kommt sie aus Österreich und der Andi aus Griechenland.

Sie sagten uns, dass Sie Ende Oktober abreisen würden. Für uns hieß das: “Fahrt so schnell Ihr könnt, dann habt Ihr evtl. noch 2 Wochen zum surfen!”. Aus den gemütlichen 40km Durchschnitt am Tag wurden plötzlich 90km. Schließlich erreichten wir Athen und nahmen die nächste Fähre nach Chania. Von dort aus sind es nur 35km bis nach Kissamos, einem der Surfspots auf Kreta. Wir suchten nach einem Campingplatz und fanden Ihn auch ziemlich schnell. Wir waren quasi die einzigsten auf dem Campingplatz und genossen es sehr nicht so viele Menschen um uns rum zu haben und breiteten uns großflächig aus. Der Camping gehörte sozusagen uns und so sah auch die Küche aus. Unsere Küche.

Aber jetzt genug des Campings.

Schon am Anreise Tag gingen wir das erste mal ins Wasser. Für mich das erste mal surfen in meinem Leben und mir gefiel es sehr gut! Die Wellen waren perfekt für einen ersten Tag und so surfte ich auch schon ein paar Wellen. Die nächsten 2 Wochen verbrachten wir also mit surfen, geil.

Allerdings nicht nur. Wir organisierten alles um das Thema “Sozial Cycling mit Ilirian Pema”.

Video drehen. Musik zum Vertrieb vorbereiten und hochladen. Video schneiden und einen englischen Untertitlel hinzufügen. Website erneuern. Website-Design aufräumen etc.

Wir waren öfters mit anderen deutschen Touristen im Wasser zum surfen, in dessen Ferienhaus wir alle zusammen den Abschluss der Surfsaison feierten. Netterweise durften wir dort in einem freien Raum schlafen und bekamen am Folgetag sogar noch alles mögliche zu essen mit auf den Weg, da sie auch abreisten und kein Gebrauch mehr davon machen konnten. Wir zogen also auch weiter, glücklich wieder auf den Bikes zu sitzen und neues zu entdecken. Da Patrick’s Freundin einen Flug nach Athen buchte, hatten wir nur begrenzt Zeit um uns die wirklich malerische Landschaft Kretas anzuschauen.

 

Die Mitarbeiter der Fähre streiken

 

Ihr habt den Blogbeitrag über unseren Stressigsten Tag der Reise gelesen? Wenn ja oder es euch nicht interesiert, könnt ihr unten einfach weiter lesen!

Wenn nicht oder Ihr vergesssen habt was da genau passiert ist, dann schaut doch einfach mal hier vorbei:

 

Huch, ich fliege?!?

 

Ich wartete 3 Tage darauf, dass die Fähre wieder fahren würde. In dieser Zeit las ich sehr viel -kann ja nicht schaden- und ging hin und wieder ins Meer ein bisschen baden… Also nicht sehr spannend. Ich könnte wettén, dass Patrick sicherlich spannenderes mit seiner Freundin in Athen erlebt hat.

 

Athen – eine vacettenreiche Stadt, für Fahrradfahrer aber der blanke Horror

 

Wieder in Athen angekommen,…. 

 

Den zweiten Teil gibt’s am 2ten Advent! 😉 Also seid gespannt!

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