Albanien – Das Land mit der höchsten Mercedes Dichte

Hallo alle zusammen! 🙂

Seit dem letzten Artikel ist einiges an Zeit verstrichen und ich versuche mich so kurz wie möglich zu halten, da Ihr sonst diesen Blog so lange wie ein Buch lesen könntet! 😀

Als ich den letzten Bericht geschrieben hatte, waren wir erst einen Tag in Albanien und ich hatte schon von der Freundlichkeit der dort lebenden Menschen berichtet. Diese Freundlichkeit bestätigte sich durch das ganze Land! Wir kamen gar nicht mehr hinterher mit Përshëndetje! von unseren Fahrrädern aus zu rufen.

Wie läuft’s mit der Musik?

Mit Straßenmusik durch Albanien zu kommen, funktionierte leider nicht… Dafür hatten wir Zeit ein paar neue Lieder auszuprobieren und neue Zeilen zu schreiben. 🙂 Ich muss sagen, am produktivsten sind wir wenn wir mit einem Liter Wein am Strand sitzen und einfach drauf los singen und klimpern. 😀 Ich habe übrigens ein Musikinstrument dabei, das sich Xaphoon nennt. Ich mag den Sound eines Saxophones und das Xaphoon hat quasi diesen Sound, ist jedoch so groß wie eine Flöte! 😀 Deshalb habe ich es mit auf die Weltreise genommen um es zu üben. Klappt bisher leider noch nicht so gut…. 😀 Jedoch hatte ich mal ein wenig Zeit es zu üben.

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Ach ja, wir haben noch ein Album mit einem Musiker aus Tirana aufgenommen. Aber dazu kommt noch in den nächsten Tagen, vielleicht auch Wochen, mehr.! 🙂

Albaniens Landschaft

Man sieht in Albanien noch sehr viele Bunker und auch hin und wieder alte, zerbombte Gelände auf denen mal große Fabriken standen. Jedoch ist das alles schon längst vorbei. Das herausragende an Albanien ist aber die Landschaft. So etwas schönes sieht man wirklich selten.

Schön günstig

Das Land ist für Touristen sehr günstig! Man wird für umgerechnet 3€ kulinarisch sehr verwöhnt und bekommt dazu noch ein großes Bier für 80Cent. Auch beim einkaufen merkt man deutlich, dass man mehr für sein Geld bekommt. Wahrscheinlich war auch das der Grund dafür, das wir relativ lange für dieses Land gebraucht und meist nur sehr gemütliche 30 km zurückgelegt haben. 😉

Die Menschen und Schlafplätze

Die Albaner waren immer sehr interessiert an dem was wir vorhaben und schauten uns sogar hin und wieder einfach mal Stunden lang zu, wie wir unseren Schlafplatz aufbauen ohne auch nur ein Wort zu reden, weil sie weder deutsch noch englisch konnten. Wir verständigen uns in so einem Fall mit Zeige-Wörterbüchern oder einfach mit Gestik. Einmal verbrachten wir so sogar ca. 2h bei Leuten, die uns von der Straße holten und zu einer leckeren Zwischenmahlzeit am späten Mittag einluden.

Wir hatten nie das Gefühl „bedroht“ zu sein. Wurden öfters zu essen oder einem Raki eingeladen und fanden immer super Schlafplätze, wo wir unsere Hängematten aufhängen konnten, oftmals auch auf privatem Grundstück.

Ein schönes Beispiel dafür war erst ein paar Tage hinter der Grenze. Wir suchten nach einem Schlafplatz, fanden ihn auch, doch er war direkt vor einem Restaurant, das geschlossen hatte -leider-. Wir konnten also nicht nachfragen ob es in Ordnung ist, wenn wir vor dem Restaurant für eine Nacht in den Bäumen kampieren. Später kam eine Frau, die wir auf Englisch ansprachen, ob Sie denn den Besitzer kennt oder ob Sie denkt, dass es in Ordnung ist. Sie zückte augenblicklich Ihr Handy und rufte jemanden an. Dann gab Sie mir stürmisch das Handy und eine junge Stimme in Englisch ertönte. Ich wiederholte also meine Frage und sie sagten uns, dass wir einfach warten sollen, da der Besitzer später noch kommen würde. Gut, wir sitzen also auf dem Boden vor dem Restaurant und kochten uns ein paar Spaghetti mit Knoblauch und Öl. Als wir das Öl und den Knoblauch über die Nudeln gossen, kam ein Auto. Das erste was wir von dem Mann hörten, war wie er uns verwundert fragte, warum wir auf dem Boden essen, da doch vor seinem Restaurant Stühle stehen würden. Außerdem sagte er, dass wir das was wir da kochen nicht essen sollen und so kochte uns der Besitzer, der übrigens auch schon den Präsidenten von Albanien bekocht hatte und mit ihm an einem Tisch sitzen durfte, eine leckere Pasta. Auch Bier und Wein gab es dazu. 🙂

Falls Regen vorhergesagt war, suchten wir immer nach einem trockenen Platz, am liebsten wo wir unsere Hängematten aufhängen konnten. Wir suchten nie vergeblich! In Albanien oder auch schon in anderen Ländern gibt es so viele unfertigen Gebäude, wo wirklich schon lange niemand war, und errichteten unseren Schlafplatz zwischen den Säulen wo eigentlich die Wände gezogen werden sollten. Kurz vor der griechischen Grenze durften wir unsere Hängematten in ein fast fertiges Gebäude einer Käserei aufhängen. Die vordere Front war noch ganz offen und plötzlich kam ein Auto und Polizisten stiegen aus. Sie führten jedoch nur eine Verkehrskontrolle und kümmerten sich überhaupt nicht um uns. Auch die Polizisten in diesem Land sind sehr freundlich! Eigentlich hatten wir gedacht, dass im Vertrag der Polizisten der Welt steht, dass man im Dienst nicht lachen darf, da wir in den Ländern vor Albanien nie ein Lächeln eines Polizisten zurückbekamen, jedoch gilt dies wohl nicht in Albanien und auch in Griechenland bekamen wir schon manch ein Grinsen der dort tätigen Polizisten. 🙂

♫ Wenn ich Berg auf fahr, kann ich wieder Berg ab fahrn  ♫

Da wir in Albanien meist an der Küste entlang fuhren, war es öfters flach als in Kroatien oder in Montenegro.Einen Pass mussten wir in Albanien jedoch überqueren -Llogara Pass- der mit seinen 1027m zwar hoch war, aber nicht unbezwingbar. So fuhren wir in ca. 4h die 1027 steilen Meter nach oben. Dort angekommen war es logischerweise sehr viel kälter -also wir reden hier von eisigen 16°C! :D- und zogen uns für die Abfahrt erstmal warm an.

Berg ab ging es sehr steil und sehr schnell wieder nahe dem Meeresspiegel. Im ersten kleinen Dorf angekommen mussten wir feststellen, dass sich das Land verändert hatte und wir dachten, dass wir schon in Griechenland angekommen sind.

Die beste Anschaffung

Das ist wohl unsere neue, spektakuläre und geliebte Pfanne! Jetzt können wir nicht nur Nudeln machen, sondern diese auch noch anbraten! Und als wir das erste Mal Pfannkuchen machten… Wir freuten uns wie kleine Kinder, die genau das bekommen was sie sich gewünscht haben.

Wir freuen uns wirklich über jede Kleinigkeit, die früher selbstverständlich war! Zum Beispiel wenn man vergessen hat, dass man noch etwas sehr leckeres in seiner Radtasche gebunkert hat, wie Kekse, oder Bier oder Käse etc. dann gibt es nichts schöneres, als dem anderen zu sagen, was man gerade gefunden hat. Wir freuen uns jedes mal und manchmal tanzen wir sogar :D.

Zusammenfassend..

kann man sagen, dass es ein sehr schönes Land ist und unser derzeitiger Favorit! Wir empfehlen es wirklich jedem weiter, dieses Land einmal zu besuchen. Falls manche Angst haben, dass es da zu muslimisch ist oder andere „dummen“ Sorgen hat, braucht sich darüber wirklich keine Gedanken machen. -Man bekommt von Religionen fast nichts mit-

Also, packt eure Sachen und auf nach Albanien! Die Menschen dort freuen sich auf euch! 🙂

Kommen wir zum Schluss.

Ich hoffe ich habe nichts weltbewegendes vergessen. Falls euch noch etwas interessiert, einfach Kommentieren oder aber eine private Nachricht senden. 🙂

So, ich sage nun aus Griechenland noch einen schönen Abend und gute Nacht. Wir hoffen, dass wir morgen hier auf Kreta wieder surfen können! 🙂

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